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Tee Boutique Bernerstrasse Nord
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Glossar
![]() | Aroma |
Informationen zu den in den Tees verwendeten Aromen: alle Aromen sind entweder naturidentische Aromen oder natürliche Aromen. Die natürlichen Aromen werden in der Zutatenliste als solche identifiziert.
Natürliche Aromen
Hierbei handelt es sich um natürliche Substanzen oder Extrakte aus natürlichen Ausgangsstoffen.
Beispiel: Vanilleextrakt
Der natürliche Aromastoff Vanillin wird durch Extraktion von Vanilleschoten gewonnen.
Der Vanillextrakt enthält noch eine Menge anderer Substanzen, die zum Aroma beitragen.
Naturidentische Aromen
Naturidentische Aromastoffe werden zwar durch Synthese gewonnen, haben aber die
gleiche Struktur wie natürliche Aromastoffe. Daher kennt der menschliche Körper diese
Substanzen aus der Natur und der Stofhrvechsel ist bereits darauf eingestellt. Aufgrund
ihrer Herstellungsverfahren lassen sie sich in hoher Reinheit gewinnen. Das Allergierisiko
ist dadurch verringert.
Beispiel: Vanillin
Das naturidentische Vanillin ist komplett identisch mit dem Vanillin, das sich im natürlichen
Vanilleextrakt befindet.
Künstliche Aromen
Sie werden durch Synthese gewonnen und sind in der Natur nicht bekannt.
ln Tee dürfen sie nicht verwendet werden!
Beispiel: Ethylvanillin
Eine geringe chemische Veränderung des Vanillins führt zum Ethylvanillin, das in der
Natur nicht vorkommt, aber wesentlich intensiver im Geschmack als Vanillin ist. Es wird
beispielsweise für Schokolade verwendet.
![]() | Blattgrade Schwarztee |
Je nach der Siebung und Sortierung des Tees wird er unterschiedlich bezeichnet. Die Blattgrade helfen dem Teekenner einzelne Sortierungen zu unterscheiden um somit auf deren Qualität zu schließen. Wichtig ist aber für den Teekenner zu wissen, von welcher Plantage dieser Tee ist. Denn rein die Blattgrade ohne Angabe der Plantage ist keine Garantie auf Qualität, da jede Plantage ihre eigenen Qualitätsansprüche hat.
Für die einzelnen Blattgrade unterscheidet man:
• B heisst Broken und bedeutet, dass die Blätter vor der Fermentation durch das Walken zerkleinert wurden, oder dass der Tee nach der Fermentation beim Sieben bricht. Broken Tees sind sehr ergiebig und kräftiger im Geschmack.
• D heisst Dust und ist die feinste Aussiebung. Er ergibt sehr kräftige meist stark färbende Tees und großer Ergiebigkeit.
• G bedeutet Golden
• F bedeutet Flowery, es bezeichnet das jüngste Blatt des Teestrauches. Für eine Aufguss ist es noch etwas dünn. Kommt das F zweimal in einer Bezeichnung vor (z.B. FTGFOP), bedeutet das erste F Fine.
• F am Ende einer Tee Bezeichnung heißt Fannings. Die Fannings sind entweder die feinste Aussiebung der Blätter bei der traditionellen Methode der Teeherstellung oder, bei der CTC-Produktion, die feinste Aussiebung nach Dust. Diese Tees färben meist dunkel und sehr schnell, da sie dem Wasser eine große Angriffsfläche bieten. Sie werden oft für Teebeutel verwendet.
• O bedeutet Orange, woher es aber stammt ist nicht eindeutig belegt. Vielleicht stammt es vom niederländischen oranje, d.h. königlich ab, oder aber von den Chinesen, welche den Tee gern mit Orangenblüten aromatisiert haben.
• P heisst Pekoe und bedeutet weißer Flaum. Dies soll auf die helle Unterseite (weiße Härchen) der jungen Triebe hinweisen. Das chinesische Wort "Pak-ho" wurde anglisiert zu "Pekoe".
• S heisst Souchong und bedeutet gröbste Blattsortierung. Sie kommen hauptsächlich aus China.
• T bedeutet Tippy und weist auf die hellen Spitzen des Tees hin. Die Blattspitzen enthalten wenig Gerbsäure und werden bei der Fermentation nicht so dunkel wie andere Blatteile.
Gebräuchliche Bezeichnungen für Blatttees sind:
• * FOP (Flowery Orange Pekoe)
• * GFOP (Golden Flowery Orange Pekoe)
• * TGFOP (Tippy Golden Flowery Orange Pekoe)
• * FTGFOP (Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe)
• * SFTGFOP (Special Fine Tippy Golden Flowery Orange Pekoe)
• * OP (Orange Pekoe)
• * P (Pekoe)
• * FP (Flowery Pekoe)
• * PS (Pekoe Souchong)
• * S (Souchong)
Gebräuchliche Bezeichnungen für Broken Tees sind:
• * BOP (Orange Pekoe)
• * GBOP (Golden Broken Orange Pekoe)
• * TGBOP (Tippy Golden Broken Orange Pekoe)
• * FBOP (Flowery Broken Orange Pekoe)
![]() | Natürliches Aroma |
Hierbei handelt es sich um natürliche Substanzen oder Extrakte aus natürlichen Ausgangsstoffen.
Beispiel: Vanilleextrakt
Der natürliche Aromastoff Vanillin wird durch Extraktion von Vanilleschoten gewonnen.
Der Vanillextrakt enthält noch eine Menge anderer Substanzen, die zum Aroma beitragen.
![]() | Naturidentisches Aroma |
Naturidentische Aromastoffe werden zwar durch Synthese gewonnen, haben aber die
gleiche Struktur wie natürliche Aromastoffe. Daher kennt der menschliche Körper diese
Substanzen aus der Natur und der Stofhrvechsel ist bereits darauf eingestellt. Aufgrund
ihrer Herstellungsverfahren lassen sie sich in hoher Reinheit gewinnen. Das Allergierisiko
ist dadurch verringert.
Beispiel: Vanillin
Das naturidentische Vanillin ist komplett identisch mit dem Vanillin, das sich im natürlichen
Vanilleextrakt befindet.
![]() | Künstliches Aroma |
Sie werden durch Synthese gewonnen und sind in der Natur nicht bekannt.
ln Tee dürfen sie nicht verwendet werden!
Beispiel: Ethylvanillin
Eine geringe chemische Veränderung des Vanillins führt zum Ethylvanillin, das in der
Natur nicht vorkommt, aber wesentlich intensiver im Geschmack als Vanillin ist. Es wird
beispielsweise für Schokolade verwendet.
![]() | Safran |
Safran besteht aus den getrockneten Stempelfäden des Crocus sativus. Mehr als 170'000 der schönen violetten Blüten sind nötig, um 1 kg getrocknete reine Safranfäden zu produzieren.
Safran ist eines der wertvollsten Gewürze, das Lebensmitteln einen magischen Geschmack, Aroma und Farbe gibt. Die besten Resultate betreffend Geschmack und Farbe werden mit frisch gemörserten Safranfäden erzielt.
![]() | Teepflanze |
Die Teepflanze gehört zur Gattung der Kameliengewächse. Man unterscheidet zwischen den beiden Urpflanzen "Camelia Sinensis" und "Thea Assamica". Tee ist ein immergrünes
Baumgewächs mit gelblich-weißen Blüten und hartschaligen, der Haselnuss ähnlichen Früchten. Die kurzstieligen, lederartigen Blätter haben einen gezahnten Rand. Tee gedeiht in
subtropischen bis tropischen Breiten und ist nicht gerade anspruchslos. So müssen für den erfolgreichen Teeanbau folgende Kriterien gegeben sein:
- Eine durchschnittliche Jahrestemperatur von
mindestens 18° Celsius
- Höchstwerte im Schatten von 32° Celsius
- Nur seltener und mässiger Frost
- Täglich mindestens 4 Stunden Sonne
- Gleichmässig über das Jahr verteilter Regenfall
![]() | Pflückperioden |
-„first flush“
Ernte zwischen März – Mai, beginnend unmittelbar nach der Vegetationspause. Dieser Tee ist hell in der Tasse, spritzig-frisch und hat einen lieblich-blumigen Duft.
-„inbetween“
Es wird von Mai – Juni geerntet. Im Prinzip ist der inbetween ein Ausläufer der first flush Tees. Blatt und Infusion sind bereits dunkler.
-„second flush“
Von Juni – Juli wird der second flush geerntet. Die Sommerernte ist der Höhepunkt im
Erntejahr. Durch die längere Sonneneinstrahlung haben die Teebüsche mehr Kraft und Aroma entwickelt.
-„autumnal“
Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um die Herbsternte von Oktober - November.
Diese Tees haben im Regelfalle nochmals eine kräftige Regenperiode im Spätsommer hinter
sich und sind etwas milder als die second flush Sorten
![]() | First Flush |
Ernte zwischen März – Mai, beginnend unmittelbar nach der Vegetationspause. Dieser Tee ist hell in der Tasse, spritzig-frisch und hat einen lieblich-blumigen Duft.
![]() | Second Flush |
Von Juni – Juli wird der second flush geerntet. Die Sommerernte ist der Höhepunkt im
Erntejahr. Durch die längere Sonneneinstrahlung haben die Teebüsche mehr Kraft und Aroma entwickelt.

